Zum Dakhla Nomads Festival in Marokko gehören Kamelrennen über die Dünen der Sahara.
Dakhla Nomads Festival in Marokko
Das Dakhla Nomads Festival in der marokkanischen Stadt Dakhla (öffnet in neuem Tab) widmet sich der Kultur der Sahara. Mit traditioneller Musik, Geschichtenerzählern, Kamelrennen und Kitesurfen zeigt die Schönheit und Widerstandskraft des Nomadenlebens in der Wüste.
Zugleich erzählt das Festival von der Beharrlichkeit der Menschen in der Sahara und davon, wie eng ihr Leben mit der Wüstenlandschaft verbunden ist.
Geschichte
Das Dakhla Nomads Festival geht auf sehr alte Traditionen der Nomaden der Sahara (öffnet in neuem Tab) zurück, die seit Jahrhunderten durch die große Wüste ziehen. Aus einem Treffpunkt, an dem die Nomadenstämme Geschichten, Musik und Waren austauschten, ist ein vollwertiges Kulturfestival geworden, das Touristen aus aller Welt anzieht.
Im Lauf der Jahre kamen weitere Programmpunkte hinzu, die das besondere Erbe der Saharabewohner zeigen; außerdem fördert das Festival Ökotourismus und Nachhaltigkeit.
Programm
Bekannt ist das Festival für sein breites Programm, das Abenteuerlustige und Kulturinteressierte gleichermaßen begeistert. Zu den aufregendsten Attraktionen gehören die Kamelrennen, bei denen erfahrene Reiter ihre Kamele über die Dünen der Sahara treiben. Die Rennen zeigen, wie wendig und ausdauernd Reiter und Kamele sind.
Neben den Kamelrennen gehören Auftritte mit traditioneller Musik und Tänzen der Sahara zum Festival. Zu hören sind die Rhythmen der Wüstentrommeln und die Melodien der Nomadenmusik, die von Liebe, Not und der Schönheit der Wüste erzählen. Ein Anziehungspunkt sind auch die Erzählrunden, in denen die Älteren alte Geschichten wiedergeben, die von Generation zu Generation überliefert wurden.
Für Adrenalinfans gibt es an den Stränden von Dakhla Kitesurf-Wettbewerbe. Weil es Wüste und Meer verbindet, unterscheidet sich das Festival von ähnlichen Kulturfestivals in der Gegend.
Traditionelle Bräuche
Das Dakhla Nomads Festival gibt Einblick in die Lebensweise der Sahara. Einen Eindruck von der lokalen Kultur bekommen Gäste bei traditionellen Gerichten der Sahara wie Couscous, Tajine und frisch gebackenem Brot. Auf einem Markt auf dem Festivalgelände zeigen Kunsthandwerker fein gearbeitete Waren wie Schmuck, Stoffe und Töpferwaren.
Musik und Tanz gehören fest zum Festival; in den Auftritten zeigt sich das überlieferte kulturelle Erbe der Saharanomaden. Die farbenfrohe traditionelle Kleidung mit wallenden Gewändern und Kopftüchern trägt zur Feststimmung bei und gibt den Touristen viel zu sehen.
Was Besucher erwartet
Das Dakhla Nomads Festival findet im April statt, wenn es warm und angenehm ist. Aus den größten Städten Marokkos gibt es regelmäßige Flüge nach Dakhla. Übernachten kann man je nach Vorliebe in Luxushotels oder in traditionellen Wüstencamps.
Wer zum ersten Mal kommt, erlebt eine Mischung aus Aktivitäten in der Wüste und an der Küste; bequeme Kleidung und Sonnencreme gehören ins Gepäck. Weil es für jede Altersgruppe etwas bietet, eignet sich das Festival sehr gut für einen kulturellen Kurzurlaub mit der ganzen Familie.
Fazit
Das Dakhla Nomads Festival feiert das kulturelle Erbe der Saharanomaden. Es ermöglicht, Traditionen, Musik und Lebensweise der Wüste kennenzulernen und dabei Kamelrennen und Kitesurfen zu erleben.
Das Dakhla Nomads Festival spricht Kulturinteressierte ebenso an wie Adrenalinfans; Besucher erinnern sich lange an die Saharakultur Marokkos.
Feiertage rund um das Festival
Morocco: gesetzliche Feiertage und Bankfeiertage von 3 Tagen vor bis 3 Tage nach den voraussichtlichen Terminen ().
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